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Magnetische Rauschmessungen im Suchgebiet für das Einstein-Teleskop

Im Auftrag des Projektbüros Einstein-Teleskop EMR führt das deutsche geophysikalische Forschungsbüro Ohmega Geoservices in der kommenden Zeit magnetische Rauschmessungen im Suchgebiet des Einstein-Teleskops durch. Dabei kommt die weltweit angewandte Messtechnik „Magnetotellurik” zum Einsatz. Mit dieser Technik untersuchen sie, wie der Untergrund aufgebaut ist und wie sich das Hintergrundrauschen im Boden verhält.

Natürliche elektromagnetische Felder

Magnetotellurik ist eine fortschrittliche Methode zur Kartierung des Untergrunds durch Messung natürlicher elektromagnetischer Felder an der Erdoberfläche. Dazu werden hochempfindliche Sensoren eingesetzt. Diese Technik ermöglicht es Forschern, besser zu verstehen, wie der Untergrund im Suchgebiet des Einstein-Teleskops aufgebaut ist.

Messgeräte installieren.

Zwei Phasen

Die Messungen finden in zwei Phasen statt. In der ersten Phase wird die Messausrüstung auf dem Boden platziert, um das magnetische „Hintergrundrauschen” zwischen den Messpunkten zu erfassen. In der zweiten Phase werden auch Messungen über Bohrlöcher im Boden durchgeführt, um festzustellen, ob sich das Hintergrundrauschen in tieferen Schichten verändert.

Messstandorte

Die Messstandorte befinden sich an verschiedenen Stellen innerhalb des Suchgebiets des Einstein-Teleskops. Anwohner werden von den Messungen nichts bemerken, da die Geräte so weit wie möglich außer Sichtweite hinter Büschen oder anderen natürlichen Abschirmungen aufgestellt werden. Die Messungen sind sehr leise und nicht zu hören.

Messgeräte gesehen? Nicht anfassen!

Es kann vorkommen, dass die Messgeräte doch sichtbar sind. In diesem Fall gilt: Berühren Sie die Geräte nicht, da dies die Messung stören kann. Auf den Messgeräten finden Sie Kontaktinformationen für Fragen oder Meldungen.

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