„Einstein-CEO” Sjoerd Sjoerdsma als Minister in der niederländischen Regierung vorgesehen
CEO Sjoerd Sjoerdsma vom Einstein Telescope Nederland (ET NL) wurde als Minister für Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit in der neuen niederländischen Regierung vorgeschlagen. Dieser Schritt bedeutet natürlich, dass er sich von der Einstein-Teleskop-Organisation verabschiedet. Wer diese Rolle übernehmen wird, ist noch nicht klar.
Sjoerd Sjoerdsma war nicht nur CEO der niederländischen Organisation, sondern in dieser Funktion auch Vorsitzender der internationalen EMR-Taskforce. Dieser gehören alle Regierungspartner aus den Ländern und Teilregionen der Euregio Maas-Rhein-Kandidatur an, um gemeinsam den Fortschritt zu steuern und zu überwachen.

Sobald klar ist, wer die Rolle von Sjoerd Sjoerdsma innerhalb der Einstein-Teleskop-Organisation übernimmt, werden wir dies über unsere Kommunikationskanäle veröffentlichen.
Sjoerd Sjoerdsma war zwischen 2012 und 2023 Mitglied der Zweiten Kammer, wo er unter anderem als Sprecher für auswärtige Angelegenheiten tätig war. Zuvor arbeitete er als Diplomat unter anderem in den palästinensischen Gebieten, im Sudan und in Afghanistan.
Rianne Letschert
Ende letzter Woche wurde bereits bekannt gegeben, dass Rianne Letschert die designierte Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur (OCW) ist. Seit Dezember letzten Jahres war sie als Informantin tätig, um eine neue Regierung zu bilden. In dieser Regierung wird sie nun ein Ministeramt bekleiden.

Universität Maastricht
Als Vorstandsvorsitzende der Universität Maastricht, wo sowohl der ETpathfinder als auch das Projektbüro Einstein Telescope EMR angesiedelt sind, ist Rianne Letschert an den Entwicklungen rund um das unterirdische Teleskop beteiligt.
Nationaler Wachstumsfonds
Dies gilt auch für ihre Tätigkeit als Vorsitzende des Nationalen Wachstumsfonds, der bereits unter ihrem Vorgänger Jeroen Dijsselbloem das Einstein-Teleskop als eines der Projekte ausgewählt hat, die auf nachhaltige und innovative Weise zur Zukunft der Niederlande beitragen und aus diesem Grund mit Unterstützung aus dem Fonds rechnen können.


