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Ausstellung lädt zur Diskussion über das Einstein-Teleskop ein

Was bedeutet die Errichtung des Einstein-Teleskops für die Anwohner in der unmittelbaren Umgebung und in der weiteren Region? Die Ideen und Meinungen dieser Anwohner stehen im Mittelpunkt der Ausstellung am Sonntag, dem 27. September, im Rahmen des jährlichen „Marché de la Transition“ (Transitionsmarkt) im Zentrum von Montzen (Gemeinde Plombières).

In und um ein auffälliges Zelt auf dem Marktgelände steht nicht das Teleskop selbst im Mittelpunkt, sondern vielmehr die möglichen Auswirkungen auf die Umgebung. Wie können die Menschen, ihr Lebensumfeld und die Landschaft davon profitieren? Und auf welche Fragen, Chancen oder Bedenken der Anwohner muss eingegangen werden?

Programm

Nicht nur Mitarbeiter des Beteiligungsprogramms der Universität Hasselt, der Universität Lüttich oder des Einstein-Teleskops EMR selbst sind vor Ort, um darüber zu diskutieren oder Erläuterungen zu geben.

Außerdem sind Werke von vier Künstlern zu sehen, die sich vom Einstein-Teleskop inspirieren ließen. So berichtet beispielsweise die Fotografin Marijke Beckers über die Inspiration, die zu einem Kunstfotobuch geführt hat. Der Künstler Gert Robijns dreht Aufnahmen für einen Film über das gesamte Projekt, in dem der Dialog mit den Anwohnern über das Einstein-Teleskop dargestellt wird.

Der Landschaftsarchitekt Mike Thomassen von HeusschenCopier Landschapskracht möchte das Gespräch über den Ansatz und die Ideen suchen, wie die Landschaft nach dem Bau des Einstein-Teleskops wieder in einen besseren Zustand versetzt werden kann.

Am Vormittag sind Architekturstudierende anwesend, um die Ergebnisse ihrer Arbeit und Entwürfe zu zeigen und zu erläutern.

Seit mehr als einem Jahr führt die Gruppe „Civic and Policy Design“ der Universität Hasselt einen partizipativen Prozess durch, um ein klares Bild davon zu erhalten, was die Anwohner im Zusammenhang mit dem Einstein-Teleskop beschäftigt. Das Team, das diesen Prozess im Auftrag des Projektbüros Einstein-Teleskop EMR durchführt, wurde kürzlich durch zwei Experten der Universität Lüttich verstärkt.

Themen

Im Rahmen des Dialogs mit der Umgebung haben sich Studierende im vergangenen Jahr in der Region auf die Suche nach Verbindungen zwischen dieser Region und dem Einstein-Teleskop gemacht. Daraus ergaben sich Ideen beispielsweise zu den Themen Wasserwirtschaft, Tourismus, Materialnutzung oder zukünftige Verwendungszwecke für die bestehende Infrastruktur. Diese Ideen sind auf Tafeln zu sehen und können Gegenstand von Gesprächen sein.

Mithören

Besucher können bei der Ausstellung auf ihrem eigenen Mobiltelefon Klangkunstwerke über Gravitationswellen und andere Wellen im Universum anhören. Studierende des Studiengangs „Electronic Music Production“ an der Guildhall School of Music & Drama in London (England) haben hierfür Daten der KU Leuven verarbeitet.

Fortsetzung

Es ist geplant, dass die partizipative Ausstellung auch in anderen Gemeinden des Untersuchungsgebiets Station macht, um den Dialog mit den Einwohnern und anderen Beteiligten zu suchen.

Wann und wo?

Der „Marché de la Transition“ ist am Sonntag, den 27. September, von 10:00 bis 16:00 Uhr im Zentrum von Montzen (Place Communale) geöffnet. Der Eintritt ist frei. Um 11:30 Uhr gibt es eine Einführung in die Ausstellung durch Bürgermeisterin Michelle Habets und Louise Mazet vom Partizipationsteam. Am runden Tisch im Zelt können Sie sich zu spezifischen Fragen rund um das Einstein-Teleskop dazusetzen.

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