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Partnerschaftsvereinbarung zwischen FWO Flandern und Nikhef

Das Fonds für wissenschaftliche Forschung (FWO) in Flandern und das niederländische Institut Nikhef haben eine Partnerschaft geschlossen. Das haben der Generalsekretär Hans Willems vom FWO und der Direktor Stan Bentvelsen von Nikhef vereinbart.

Damit bestätigen beide Institutionen die Zusammenarbeit, die bereits seit fast einem Jahr rund um das Einstein-Teleskop in der Praxis umgesetzt wird. Stan Bentvelsen von Nikhef bezeichnet dies als “einen logischen nächsten Schritt, nachdem wir im letzten Jahr bereits hervorragend zusammengearbeitet haben.” Auch Hans Willems von FWO lobt die reibungslose Zusammenarbeit: “In einem komplexen Projekt wie dem Einstein-Teleskop ist es von entscheidender Bedeutung, dass Partner in einem ausreichend frühen Stadium lernen, miteinander zusammenzuarbeiten.”

Nikhef ist der wissenschaftliche Partner im Projektbüro Einstein-Teleskop – Euregio Maas-Rhein. Das in Amsterdam ansässige Institut erforscht die elementaren Bausteine unseres Universums, ihre Wechselwirkungen und die Struktur von Raum und Zeit.

“In einem komplexen Projekt wie dem Einstein-Teleskop ist es von entscheidender Bedeutung, dass Partner in einem ausreichend frühen Stadium lernen, miteinander zusammenzuarbeiten.”

Hans Willems, FWO

Projektbüro

Das internationale Projektbüro arbeitet von Maastricht aus an der Machbarkeitsstudie für den Bau des Teleskops in der Grenzregion. Das grüne Licht für die Machbarkeit geht der formellen Bewerbung voraus, die Belgien, die Niederlande und Deutschland im Jahr 2026 gemeinsam einreichen möchten.

Von FWO Flandern aus arbeitet ein Team von acht Experten für das Einstein-Teleskop in den Bereichen Verwertung, wirtschaftliche Entwicklung, Geologie, Rechtsangelegenheiten, Raumplanung und Genehmigungsverfahren, politische Beratung sowie Umwelt- und Stakeholder-Management. Der Projektleiter dieses Teams ist Hans Plets.

Direktion

Von Seiten des FWO wird Hans Plets die Leitung des Projektbüros Einstein-Teleskop – EMR verstärken. Die Direktion besteht weiterhin aus Stan Bentvelsen und Arjen van Rijn, beide von Nikhef.

Dieses flämische Projektteam ist mittlerweile weitgehend in das Projektbüro integriert, das von Maastricht aus an der Machbarkeitsstudie in all ihren Facetten für die drei Länder gemeinsam arbeitet.

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